Pilze faszinieren – und sie lassen sich auch in der eigenen Küche oder im Keller anziehen! In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie mit einfachen Mitteln Austernseitlinge selbst kultivieren können. Schritt für Schritt erfahren Sie alles über Myzel, Substrate und hygienisches Arbeiten. Am Ende des Kurses haben Sie Ihr eigenes vorbereites Substratpaket in der Hand, das zu Hause in Ruhe durchwachsen kann – und schon nach einigen Wochen können Sie Ihre ersten Pilze ernten. Inhalte: - Einführung in die Welt der Pilze und die Besonderheiten der Austernseitlinge - Myzel verstehen: Wie Pilze wachsen - Materialien und Werkzeuge für die Pilzzucht im Haushalt - Praktische Arbeit: Substrat vorbereiten, beimpfen und verpacken - Tipps zur weiteren Pflege und Ernte zu Hause Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittenener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Ein Naturgarten ist ein lebendiges Paradies voller Vielfalt: Der Naturgarten bietet Insekten wie Wildbienen, Schmetterlingen und Käfern, Kleintieren und Vögeln Nahrung und Heimat. Die Themen vor Ort: 1. Vortrag - Was ist ein naturnaher bzw. ein Naturgarten? - Lebenszyklus im Garten - Verschiedene Bereiche des Naturgartens - Welche Pflanzen und welche Elemente sind sinnvoll - Wie kann ich meinen Garten mit einfachen Mitteln naturnäher gestalten - Wie wandle ich meinen Rasen ohne großen Aufwand in eine Wiese um 2. Gartenbegehung Im Garten von Jürgen Heidorn und in einem Nachbargarten erkunden wir gemeinsam die beiden verschiedenen, naturnah gestalteten Gärten und erfahren, wie einfach es sein kann, den eigenen Garten umzugestalten. Mit praktischen Tipps zu einfachen Hilfen für Insekten und Kleintiere. Jürgen Heidorn, Organisator des Naturtags Halstenbek (https://naturtag-halstenbek.de), lädt Sie zu dieser Veranstaltung in seinen Privatgarten ein. Die genaue Adresse erhalten Sie nach der Anmeldung. Da der Vortrag im Wohnzimmer des Dozenten stattfindet, bringen Sie bitte Hausschuhe mit. Für die praktische Anwendung empfehlen wir zudem, eine Pflanzenbestimmungs-App wie Flora Incognita oder PlantNet auf Ihr Smartphone zu laden – so können Sie später im Garten selbst auf Entdeckungstour gehen.
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert. Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand. In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst, paradox formuliert, intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt. Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Der Herbst kommt, das bedeutet Hauptsaison für die Pilze! Die heimischen Wälder locken mit hoffentlich reichlich Pilzen, das lassen wir uns nicht zweimal sagen und starten gemeinsam unsere Pilzwanderung. Keine Sorge, wenn du noch Anfänger*in bist: Wir suchen gemeinsam und besprechen und bestimmen die Pilze im Anschluss bei einem Becher Tee oder Kaffee in einer gemütlichen Runde. Ein paar Infos zur Tour: Tipp gegen Zecken: Lange Hosen, und lange Socken, festes Schuhwerk. Pilzkörbchen, oder eine Stofftasche/Jutebeutel und ein Pilz-/Taschenmesser nicht vergessen! Bitte bringen Sie zu unseren Pilzwanderungen keine Hunde mit. Dies dient u. a. dem Schutz der Wildtiere, die durch Hunde aufgeschreckt werden können. Der Treffpunkt wird vor dem Termin per E-Mail an die Teilnehmenden versendet!
Der Herbst kommt, das bedeutet Hauptsaison für die Pilze! Die heimischen Wälder locken mit hoffentlich reichlich Pilzen, das lassen wir uns nicht zweimal sagen und starten gemeinsam unsere Pilzwanderung. Keine Sorge, wenn du noch Anfänger*in bist: Wir suchen gemeinsam und besprechen und bestimmen die Pilze im Anschluss bei einem Becher Tee oder Kaffee in einer gemütlichen Runde. Ein paar Infos zur Tour: Tipp gegen Zecken: Lange Hosen, und lange Socken, festes Schuhwerk. Pilzkörbchen, oder eine Stofftasche/Jutebeutel und ein Pilz-/Taschenmesser nicht vergessen! Bitte bringen Sie zu unseren Pilzwanderungen keine Hunde mit. Dies dient u. a. dem Schutz der Wildtiere, die durch Hunde aufgeschreckt werden können. Der Treffpunkt wird vor dem Termin per E-Mail an die Teilnehmenden versendet!
Bonsai ist eine Kunstform, die bereits seit hunderten oder gar tausenden Jahren existiert. Es ist ein schönes Hobby, wird aber zu oft als schwierig und zu traditionell erachtet. Das ist aber nicht der Fall! In diesem Kurs lernst du Schritt für Schritt, wie du deinen eigenen kleinen Baum gestalten und pflegen kannst. Am ersten Termin besprechen wir die grundlegenden Techniken und den richtigen Umgang mit einem Bonsai. Anschließend erhältst du deinen eigenen Baum, den du zum zweiten Termin wieder mitbringst. Am zweiten Termin setzten wir unser Erlerntes in die Tat um und arbeiten praktisch (Schneiden und Drahten) an den Bäumchen. Am dritten Tag widmen wir uns dem Umtopfen und besprechen offene Fragen. Am Ende des Kurses nimmst du deinen selbst gestalteten Bonsai mit nach Hause. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Dies sind die Themen dieser Kursreihe, die für ein Verständnis der Astronomie hilfreich sind: Geschichte der Astronomie: Weltbilder, Sternbilder, Koordinatensysteme, Kalender Instrumente der Astronomie: Jakobsstab, Quadranten, Himmelsgloben, Teleskope, Radioteleskope Sternwarten: Samarkand, Jaipur, Tycho Brahe, Hamburg, Hawaii, ESO Objekte der Astronomie: Sonne, Mond, Planeten, Kometen, Planetarische Nebel, Dunkelnebel, Kugelsternhaufen, Offene Sternhaufen, Galaxien, Galaxienhaufen, Quasare, Neutronensterne, Schwarze Löcher Astrophysik: Sternentstehung, Hertzsprung-Russell-Diagramm, Sternspektren Astronomische Kataloge: Sternkataloge, Messier, NGC, PGC Instrumente der Astronomie: Jakobsstab, Quadranten, Himmelsgloben, Teleskope, Radioteleskope Sterne beobachten - Hilfsmittel: Teleskop, Sternatlanten, Computer- und Handy-Software Instrumente der Astronomie: Jakobsstab, Quadranten, Himmelsgloben, Teleskope, Radioteleskope Die Themen werden je nach Interesse und evtl. Vorkenntnissen der Teilnehmenden behandelt - dabei kann die Reihenfolge als auch die Gewichtung der einzelnen Haupt- und Unterthemen angepasst werden. Obwohl in der Astronomie vieles mit der Mathematik verbunden ist, werden die Themen so behandelt, dass ein mathematisches Wissen nicht vonnöten ist. Ein Ausflug zur Außensternwarte der Gesellschaft für volkstümliche Astronomie e.V. nach Handeloh (Nordheide) oder zur Sternwarte in Bergedorf wird nach Absprache mit den Teilnehmenden in die Kursreihe integriert.
Der Herbst ist da, das bedeutet Hauptsaison für die Pilze! Die heimischen Wälder locken mit hoffentlich reichlich Pilzen, das lassen wir uns nicht zweimal sagen und starten gemeinsam unsere Pilzwanderung. Keine Sorge, wenn du noch Anfänger*in bist: Wir suchen gemeinsam und besprechen und bestimmen die Pilze im Anschluss bei einem Becher Tee oder Kaffee in einer gemütlichen Runde. Ein paar Infos zur Tour: Tipp gegen Zecken: Lange Hosen, und lange Socken, festes Schuhwerk. Pilzkörbchen, oder eine Stofftasche/Jutebeutel und ein Pilz-/Taschenmesser nicht vergessen! Bitte bringen Sie zu unseren Pilzwanderungen keine Hunde mit. Dies dient u. a. dem Schutz der Wildtiere, die durch Hunde aufgeschreckt werden können. Der Treffpunkt wird vor dem Termin per E-Mail an die Teilnehmenden versendet!
Der Herbst ist da, das bedeutet Hauptsaison für die Pilze! Die heimischen Wälder locken mit hoffentlich reichlich Pilzen, das lassen wir uns nicht zweimal sagen und starten gemeinsam unsere Pilzwanderung. Keine Sorge, wenn du noch Anfänger*in bist: Wir suchen gemeinsam und besprechen und bestimmen die Pilze im Anschluss bei einem Becher Tee oder Kaffee in einer gemütlichen Runde. Ein paar Infos zur Tour: Tipp gegen Zecken: Lange Hosen, und lange Socken, festes Schuhwerk. Pilzkörbchen, oder eine Stofftasche/Jutebeutel und ein Pilz-/Taschenmesser nicht vergessen! Bitte bringen Sie zu unseren Pilzwanderungen keine Hunde mit. Dies dient u. a. dem Schutz der Wildtiere, die durch Hunde aufgeschreckt werden können. Der Treffpunkt wird vor dem Termin per E-Mail an die Teilnehmenden versendet!
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht. Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten. Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen? Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander? Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir? Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten. Er leitet an der VHS Donauwörth den Projektbereich “Innovative Europäische Sprachlehre (InES)” und lehrt an der Universität Eichstätt. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Die Biologie definiert die Zelle als kleinste Einheit des Lebens. Aber selbst die einfachsten Zellen auf der Erde sind unglaublich komplex, so dass es praktisch unmöglich ist, sie in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Auch haben wir noch immer keine Kenntnis davon, wie die erste Zelle überhaupt entstanden sein könnte. Aus diesem Grund versuchen wir, wesentliche Prozesse des Lebens aus einfachen biologischen Bausteinen nachzubilden, um eine Vorstellung von den physikalischen und chemischen Bedingungen zu bekommen, die notwendig sind, damit aus einem chemischen System ein biologisches System wird. Dazu verwenden wir den Ansatz der Synthetischen Biologie, der zelluläre Systeme in einzelne Funktionsmodule zerlegt, die unabhängig voneinander untersucht werden können. Von besonderem Interesse für uns ist die Funktion der Zellteilung. Derzeit wird versucht, ein möglichst einfaches molekulares System aufzubauen, das in der Lage ist, sogenannte Membranvesikel, die einfachsten Modelle von Zellhüllen, autonom in zwei Tochterzellen zu teilen. Zu diesem Zweck verwenden wir einige Proteinsysteme aus E. coli-Bakterien. Petra Schwille studierte Physik und Philosophie und promovierte 1996 an der TU Braunschweig mit einer Dissertation am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen, bei Nobelpreisträger Manfred Eigen.. Im Jahr 2002 nahm sie einen Ruf auf eine Professur für Biophysik am neu gegründeten BIOTEC-Zentrum der TU Dresden an. Seit 2012 ist sie Leiterin der Abteilung Zelluläre und Molekulare Biophysik am MPI für Biochemie und Honorarprofessorin für Physik an der LMU München. Sie ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Die Verwunderung war groß, als die Corona-Pandemie die Welt im März 2020 in den Lockdown zwang: So etwas hatte man noch nie erlebt. Für alle, die in der Landwirtschaft mit Tieren zu tun haben, ist das Leben mit potentiell katastrophalen Krankheitserregern jedoch seit Jahrzehnten betriebliche Normalität. Der Vortrag bietet anhand des Beispiels der Schweinepest einen Überblick über den Umgang mit Tierseuchen vom 19. Jahrhundert bis heute und fragt nach den Veränderungen für Menschen und Tiere. Dabei entsteht ein neues Bild von Landwirtschaft in der Moderne: Agrarproduktion als ständige Auseinandersetzung mit Krisen, die einfach nicht verschwinden wollen. Frank Uekötter lehrt Technik- und Umweltgeschichte an der Universität Bochum. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.