Wer hat Lust mitzuarbeiten? Wir suchen Spuren von Frauen, um deren Lebensgeschichten im Kontext der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu bewahren. Wer möchte neue Ideen einbringen und auch neue Projekte entwickeln? Aktuell befassen wir uns mit Halstenbekerinnen und ihren interessanten, ungewöhnlichen oder kreativen Hobbys. Eine Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Halstenbek.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen. Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittenener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Elisabeth Petrowna wird am 18.12.1709 als uneheliche Tochter Peters des Großen geboren. Als Peter I. 1725 stirbt, übernimmt bis 1727 Elisabeths Mutter als Katharina I. die Regentschaft. Einige Jahre und Zaren sowie Zarinnen später nutzt Elisabeth Petrowna, als Tochter Peters des Großen von der altrussischen Partei begünstigt, ihre Chance und bringt sich im Dezember 1741 durch einen Staatsstreich an die Macht. Während ihrer Regierungszeit setzt sie wichtige kulturelle und bildungspolitische Impulse: 1755 gründet sie in Moskau die erste russische Universität und 1758 in St. Petersburg die Akademie der Künste. Ihre Politik beendet die von ihrem Vater begonnene Öffnung Russlands nach Westen und zeigt sich in ihrer Gegnerschaft zu Preußen und der Annäherung an Maria Theresia. Elisabeth bleibt offiziell unverheiratet und ernennt ihren Neffen zum Thronfolger. Zu seiner Gemahlin bestimmt sie die unwichtige Sophie Fredericke von Anhalt-Zerbst. Lernen Sie mit mir diese faszinierende und interessante Zarin kennen die als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit gilt und staunen Sie über orientalischen Prunk sowie feinsten europäischen Rokoko, beides vereint in der russischen Venus! Ich freue mich auf Sie an zwei Abenden, Ihre Tatjana Winter
Eines der mysteriösesten und bekanntesten Bauwerke der frühen Menschheitsgeschichte ist das Megalith-Bauwerk Stonehenge in England. Vom 18. September 2026 bis zum 29. August 2027 präsentiert die Archäologische Staatssammlung mit der Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ moderne Forschungserkenntnisse zum weltberühmten Steinkreis! Kurator Dr. Heiner Schwarzberg führt Sie virtuell durch die Sonderschau mit vielen originalen Funden. Gemeinsam entdecken Sie die Entwicklung der Anlage und die Menschen dahinter, die diese vor über 5000 Jahren geschaffen und genutzt haben. Heiner Schwarzberg ist ein deutscher Prähistorischer Archäologe. Er leitet die Abteilung Vorgeschichte an der Archäologischen Staatssammlung in München. In Kooperation mit der Archäologischen Staatssammlung und der Staatlichen Museumsagentur Bayern. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Haben Sie Opas Feldpostbriefe gefunden oder alte Familienurkunden, die Sie nicht entziffern können? Möchten Sie sich an einer alten Schrift versuchen? Dieser Kurs erstreckt sich über sechs Lektionen: Sie werden in fünf Lektionen nach und nach mit allen Buchstaben vertraut gemacht, schreiben sofort zunächst einfache Worte und lesen auch in jeder Lektion. Zum Abschluss werden wir uns als Leseübung an einer Sammlung von verschiedenen handschriftlichen Dokumenten versuchen. Die Sütterlinstube Hamburg e.V. (www.suetterlinstube-hamburg.de) macht nicht nur Übertragungen von alten deutschen Handschriften, sondern hat als Satzungsziel auch das Lehren der alten deutschen Schrift (Lesen und Schreiben).