Im Literaturkreis treffen sich einmal im Monat Lesefreudige, um sich im Gespräch über die unterschiedlichen Leseerfahrungen auszutauschen. Das jeweilige Buch sollte zuvor zu Hause gelesen werden. An jedem Abend wird ein anderes Buch besprochen. Wir beginnen mit: Ursula Krechel: Landgericht Kampa-Verl,. 2024, 560 S. ISBN 978-3-311-15098-5 20,00 EUR Die weitere Lektüre legen wir jeweils gemeinsam fest.
Haben Sie Opas Feldpostbriefe gefunden oder alte Familienurkunden, die Sie nicht entziffern können? Möchten Sie sich an einer alten Schrift versuchen? Dieser Kurs erstreckt sich über sechs Lektionen: Sie werden in fünf Lektionen nach und nach mit allen Buchstaben vertraut gemacht, schreiben sofort zunächst einfache Worte und lesen auch in jeder Lektion. Zum Abschluss werden wir uns als Leseübung an einer Sammlung von verschiedenen handschriftlichen Dokumenten versuchen. Die Sütterlinstube Hamburg e.V. (www.suetterlinstube-hamburg.de) macht nicht nur Übertragungen von alten deutschen Handschriften, sondern hat als Satzungsziel auch das Lehren der alten deutschen Schrift (Lesen und Schreiben).
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht. Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten. Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen? Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander? Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir? Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten. Er leitet an der VHS Donauwörth den Projektbereich “Innovative Europäische Sprachlehre (InES)” und lehrt an der Universität Eichstätt. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.
Prag, die Hauptstadt Böhmens, war um 1900 durchaus nicht das gemütliche k.u.k.-Reservat, das sich heutige Touristen gerne vorstellen. Die Stadt war geprägt von sich zuspitzenden nationalen Gegensätzen zwischen Tschechen und Deutschen, was vor allem die jüdische Bevölkerung in eine prekäre Lage versetzte. Aber auch das Tempo, mit dem eine Vielzahl technischer Innovationen innerhalb weniger Jahre durchgesetzt wurde, ließ bei vielen Bewohnern das Gefühl aufkommen, am Ende einer Epoche zu stehen. Sehr genau registrierte Kafka die unheimliche Faszination dieser Herausforderung: Telefone, Diktiergeräte, nächtlich beleuchtete Straßen, elektrische Trams und nicht zuletzt Kinos veränderten auch seinen Alltag. Dr. Reiner Stach studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik. 1987 erschien seine Monographie ›Kafkas erotischer Mythos‹. 1999 gestaltete Stach die Ausstellung ›Kafkas Braut‹, in der er den Nachlass Felice Bauers präsentierte, den er in den USA entdeckt hatte. 2002 und 2008 erschienen die ersten beiden Bände der hochgelobten dreiteiligen Kafka-Biographie. 2008 wurde Reiner Stach für ›Kafka: Die Jahre der Erkenntnis‹ mit dem Sonderpreis zum Heimito-von-Doderer-Literaturpreis ausgezeichnet. Für sein herausragendes Gesamtwerk auf dem Feld der literarischen Biographik erhielt er 2016 den Joseph-Breitbach-Preis. Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.