Eutonie (griech.: gute, angemessene Spannung) ist ein Übungsweg körperlicher Selbsterfahrung, den Gerda Alexander (1909-1994) in Kopenhagen gelehrt hat. Durch bewusstes Hinspüren, auch mit Hilfe von Material, (z.B. Kirschkernkissen o. Bälle) wird die Sensibilität von der Haut bis zu den Knochen entwickelt, verfeinert und vertieft. Dabei achtet jeder auf sich selbst; man wird nicht korrigiert und bewertet. Die Eutonie fördert die Regeneration und sorgt für einen guten Spannungsausgleich. Durch die Übungen werden Zusammenhänge von körperlichen, seelischen und geistigen Prozessen erfahrbar und verstehbar. Weil die Eutonie immer wieder die Selbstwahrnehmung schult und die Lösungssuche unterstützt, ist sie eine große Hilfe im Umgang mit Konflikten.